Geben Sie kein Geld mehr in der Werkstatt aus: Mit diesen genialen Hausmitteln strahlen matte Scheinwerfer wieder wie neu!

Bei Nacht besser sehen: Scheinwerfer selbst reinigen und die Sicherheit erhöhen
Bei Nacht besser sehen: Scheinwerfer selbst reinigen und die Sicherheit erhöhen

Es regnet leicht, die Nacht wird dichter – und plötzlich merkt man: Die Scheinwerfer leuchten kaum noch. Das ehemals helle Licht wirkt wie hinter einem matten Schleier, die Sicht leidet. Viele Autofahrer kennen das. Aber keine Sorge: Mit einfachen Hausmitteln lassen sich vergilbte oder trübe Scheinwerfer selbst sauber bekommen, ohne viel Geld auszugeben.

Warum Scheinwerfer trübe werden

Scheinwerfer bestehen oft aus Polycarbonat (ein Kunststoff), der mit der Zeit vergilben oder trüb werden kann. Umweltfaktoren wie Sonnenlicht, Regen und Verschmutzung greifen die Oberfläche an und erzeugen so einen „Nebel“, wo eigentlich Klarheit sein sollte. Dazu kommen Pflegefehler: Manche Reinigungsmittel können die Oberfläche zusätzlich schädigen. Das alles führt zu weniger Helligkeit und damit zu schlechterer Sicht – besonders bei schlechter Witterung ein erhebliches Risiko.

Wie du Scheinwerfer richtig angehst

Sanftheit ist das A und O bei der Behandlung von Scheinwerfern. Trockenes Abschleifen oder der Einsatz aggressiver Mittel kann den Kunststoff unwiderruflich beschädigen. Nimm dir Zeit und arbeite in kleinen Schritten: Regelmäßige, schonende Pflege bringt die Klarheit oft Stück für Stück zurück.

Hausmittel, die funktionieren

Zahnpasta hat eine leicht abrasive Struktur und kann als kleines Poliermittel dienen. Eine erbsengroße Menge auf ein weiches Tuch geben und in kreisenden Bewegungen auftragen – nach etwa zehn Minuten kann ein trüber Scheinwerfer fast wie neu aussehen.

Alternativ helfen Zitrone und Natron. Die Säure der Zitrone löst hartnäckigen Schmutz, während Natron die Oberfläche sanft poliert. Diese Kombination ist günstig und umweltfreundlich, weil sie keine chemischen Rückstände hinterlässt.

Innen reinigen und schützen

Manchmal sitzt das Problem nicht nur außen: Kondensation oder Staub kann sich auch im Inneren der Scheinwerfer sammeln. Für die Reinigung ist meist keine aufwendige Demontage nötig. Ein langes Wattestäbchen oder ein dünner Draht, mit einem Tuch umwickelt und leicht mit weißem Essig angefeuchtet, reicht oft aus, um innen sauberzumachen.

Zum Schutz gegen erneute Trübungen empfiehlt es sich, eine dünne Schicht Autowachs oder etwas Pflanzenöl aufzutragen. Das lässt Wasser schneller abperlen und Ablagerungen setzten sich weniger fest.

Fehler, die du vermeiden solltest

Vermeide scheuernde Schwämme und spüle immer sorgfältig nach, damit keine Rückstände bleiben. Verschließe die Scheinwerfer erst wieder, wenn sie völlig trocken sind, sonst droht Innenbeschlag.

Kleine Pflege, großer Effekt

Scheinwerferpflege ist wie die Pflege des eigenen Blicks: Kleine, aufmerksame Maßnahmen bringen viel. Klare Scheinwerfer erhöhen die Sicherheit, sparen Geld und geben das gute Gefühl, mit wenig Aufwand etwas Wichtiges für die eigene Sicherheit getan zu haben. Mit Zahnpasta, Zitrone und Natron lassen sich Trübungen oft ohne fremde Hilfe beseitigen. Erstaunlich, wie sehr solche einfachen Maßnahmen die Sicht – und damit die Sicherheit auf der Straße – verbessern können.