Laut Psychologie unterscheidet sich die Einsamkeit des mittleren Lebens deutlich von der jugendlichen – sie ist stiller, schneidender und verwirrender, weil sie in einem Leben eintritt, das sie längst überwunden haben sollte

Einsamkeit in der Lebensmitte: eine stille Herausforderung
Einsamkeit in der Lebensmitte: eine stille Herausforderung

Die Einsamkeit, die viele Menschen im mittleren Alter erleben, unterscheidet sich stark von jener in der Jugend. Psychologen beschreiben sie als „schärfer, leiser und verwirrender“, weil sie in einer Lebensphase auftaucht, in der solche Gefühle eigentlich schon hätten gelöst sein sollen. Trotz äußerer Erfolge wie Karriere, Familie und einem eigenen Haus fühlen sich viele in den Vierzigern und Fünfzigern isoliert. Das verlangt eine bewusste, gezielte Arbeit an den eigenen Beziehungen (also kein Zufallsprodukt).