So sparst du Wasser und Zeit: die effektivste Methode zum Abwaschen und Geldsparen

Die Frage, ob man das Geschirr per Hand spült oder die Spülmaschine anwirft, beschäftigt viele Haushalte täglich. Was auf den ersten Blick trivial wirkt, hat großen Einfluss auf Wasser- und Energieverbrauch – und damit auch auf Zeit und Kosten. Wer nach dem Essen regelmäßig vor einem Berg schmutzigem Geschirr steht, sollte die Fakten hinter dieser Wahl kennen.
So viel Wasser verbraucht jede Methode
Beim Wasserverbrauch zeigt sich einer der größten Unterschiede zwischen Handwäsche und Spülmaschine. Beim Abwaschen unter fließendem Wasser können es bis zu 40 Liter pro Waschgang werden. Moderne Spülmaschinen kommen bei voller Beladung dagegen mit nur 9 bis 12 Liter pro Zyklus aus. Die sparsamen Eco‑Programme drücken den Verbrauch sogar auf 7 bis 10 Liter. Das entspricht einer Wassereinsparung von bis zu 70 % im Vergleich zur herkömmlichen Handwäsche. Im Laufe eines Jahres kann das bis zu 438 Liter eingespartes Wasser bedeuten.
Energie: wer braucht mehr Strom?
Auch beim Energieverbrauch sind die Unterschiede deutlich. Eine energieeffiziente Spülmaschine benötigt etwa 1 kWh pro Zyklus, während das Abwaschen per Hand mit warmem Wasser bis zu 2,6 kWh verschlingen kann. Das liegt vor allem am höheren Wasserbedarf beim Händewaschen (die Erwärmung kostet Energie). Rechnet man das aufs Jahr hoch, kann eine konsequente Nutzung der Spülmaschine bis zu 1.600 kWh Energie sparen.
Hygiene: so sauber werden Teller und Besteck
Bei der Hygiene hat die Spülmaschine einen klaren Vorteil. Sie erreicht Wassertemperaturen, die für die menschliche Haut ungeeignet sind, und kann so bis zu 99,9 % der Bakterien abtöten. Die heißen Temperaturen zusammen mit der turbulenten Wasserbewegung verringern das Risiko von Keimübertragungen und sorgen für ein hygienisch sauberes Ergebnis, das mit lauwarmem Handspülen kaum erreichbar ist.
Praktisch und zeitsparend
Neben Wasser- und Energieersparnissen bringt die Spülmaschine praktische Vorteile. Eine einzige Spülmaschinentablette reicht für einen kompletten Spülgang, und man spart sich das ständige Herumhantieren mit Schwämmen oder Bürsten (die schnell dreckig werden). Die Haut wird weniger belastet, weil der Kontakt mit heißem Wasser und Reinigungsmitteln reduziert ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Zeitersparnis. Mit einer Spülmaschine lässt sich täglich bis zu 45 Minuten sparen – das sind über 11 Stunden Freizeit pro Monat. Diese gewonnene Zeit lässt sich für andere Dinge nutzen, etwa beim Helfen der Kinder bei den Hausaufgaben oder beim Entspannen vor dem Fernseher.
Geld sparen mit der Maschine
Auch wirtschaftlich lohnt sich die Spülmaschine in vielen Fällen. Haushalte können jährlich zwischen 80,00 und 120,00 € an Wasser‑ und Energiekosten einsparen. Das hängt natürlich von den individuellen Tarifen und Nutzungsgewohnheiten ab, doch moderne Geräte bieten Programme wie das Halbbeladungsprogramm, mit denen auch kleinere Ladungen effizient gewaschen werden.
Vom Handspülen zur Spülmaschine: eine Erfahrung
Viele sind bei der Wahl zuerst von Gewohnheit und Tradition geprägt. Eine nicht namentlich genannte Person schilderte, dass Handwäsche zunächst logisch und vertraut schien. Nach der Umstellung auf die Spülmaschine wurde das Ganze jedoch schnell als „kleiner Sieg“ empfunden, und ein Leben ohne das Gerät war bald nicht mehr vorstellbar. Diese Erfahrung zeigt: Wenn Zahlen und Zeitersparnis sichtbar werden, versteht man die Vorteile recht schnell.
Die oft gestellte Frage, ob eine Spülmaschine wirklich sinnvoller ist, lässt sich damit klar mit Ja beantworten: Sie spart Wasser, Energie und Zeit. Außerdem macht sie den Haushalt einfacher und bietet praktische sowie wirtschaftliche Vorteile. Jeder Haushalt sollte überlegen, wie dieses alltägliche Gerät das Zuhause schonen und den Alltag erleichtern kann.